Der soziale Garten 2021

Wir sind noch da! Wenn auch in reduzierter Form 🙂

Noch immer arbeiten wir in 2 Schichten und halten uns voneinander fern, um möglichst jedes Risiko einer Ansteckung mit Covid-19 zu vermeiden. Das ist natürlich eigentlich nicht im Sinne des sozialen Gartens. Schließlich sind wir hier, um Kontakte und Gemeinschaft zu leben und wir wollen etwas zu tun haben. Aber… es könnte alles schlimmer sein. Gesundheit geht vor!!

Nachdem wir im Winter eher mit dem Verpacken des Saatgutes oder dem Ausbringen der Gründüngung beschäftigt waren, starten wir jetzt im Frühjahr wieder durch: Begleitet von blauem Himmel und Sonne können wir nun endlich wieder säen, graben, pflanzen und – nicht zu vergessen – Pferdemist ausbringen. Im Sommer freuen wir uns aufs Ernten und darauf, die Ernte an soziale Einrichtungen in der Stadt verteilen zu können…

Hier zeigen wir mal einen kleinen Ausschnitt, wie es im Winter so war …




Frühling

Der Garten erwacht aus dem Winterschlaf…

Frühlingszeit ist Bienenzeit.
Es wird mit allen Formen und Farben gelockt.



Sommer,

mit den ersten Lockerungen



Wir sind wieder vollständig da.

Auf ein Neues „Miteindander“ im Frühsommer.

Die Schichtzeit ist beendet. Ab jetzt arbeiten alle Teilnehmenden wieder zu ihren gewohnten ursprünglichen Zeiten in der Großgruppe.

Natürlich immer noch unter Einhaltung der bekannten AHA-Regeln. Mit dem Ziel weiterhin jedes Ansteckungsrisiko mit Covid-19 weiterhin zu vermeiden.

In der Sommerzeit können Kontakte und Gemeinschaft, ein wichtiger Bestandteil des „Sozialen Gartens“ einfacher unter Corona – Bedingungen realisiert werden als im Herbst und Winter.  

Jetzt werden frisch gestärkt unter wolkenlosem Himmel mit angenehmen warmen Temperaturen schon die Erdbeeren geerntet, die vielfältigen Blumen bieten einen Reigen für das Auge. Und für viele die Motivation noch weiteres Saatgut aus der Winterzeit zu verpflanzen. Die Auslieferungen an unsere bekannten Stellen wie Reha-Südwest, TafF, Get-In oder die Lernfreunde haben schon volle, nachhaltige  Fahrt mit dem Fahrrad und Anhänger aufgenommen.  

Hier zeigen wir mal einen kleinen Ausschnitt……was es alles schon so gibt:




Herbst und der kommende Winter



Der „garten-freundliche“ Sommer ist nun, nach einer Pflanzen-Blüh-Vielfalt, wie es sie schon lange nicht mehr gegeben hat,  zu Ende. Ebenso wie die große, gesunde „Tomaten-Vielfalt“ im Gewächshaus, die jetzt durch die kalten Nächte auch bald zum Ende kommt. 

Wir vom Garten-Team freuten uns sehr über die Vielzahl an Interessierten und Besucher*innen, die zu den öffentlichen Veranstaltungen kamen und wir bedanken uns auf diesem Weg noch einmal für Ihren Besuch.
Auch freuen wir uns darüber, zukünftig den „Club Pinguin“ in der Stadtmitte zu unseren Adressen zählen zu können, an die wir die im Garten geernteten Produkte spenden.

Jetzt bereiten wir uns Schritt für Schritt auf den Herbst vor. Die Beete im Gewächshaus als auch die Felder unter freiem Himmel, wie etwa das „Fächerland“, oder die „Ponderosa-Ranch“ werden für den kommenden Spätherbst und Winter gerichtet. Ebenso warten die mediterranen Pflanzen, wie der Zitronenbaum oder die Bananenstaude und der Granatapfelbaum auf ihre „Verhüllung“.
Auch die Innenräume erhalten einen neuen Anstrich. 

Aus den Pflanzen und dem Gemüse wird wieder frisches Saatgut gewonnen. Die Verpackungen hierfür fertigen die Teilnehmer*innen sorgfältig von Hand in gemeinsamer Gruppenarbeit an. 

Seit Oktober führen wir wieder Projektarbeiten in der Holzwerkstatt durch. Beispielsweise recyceln wir alte Paletten, indem wir daraus Hochbeete oder Möbelstücke sowie Pflanzbänke bauen.

Unser Gemeinschaftsprojekt, das wir zusammen mit Studierenden aus dem KIT durchführen, wird im Winter weitergeführt: In unserem Glas Gewächshaus entsteht ein kleines, in den Boden eingelassenes Anzuchthaus. 
Die umweltfreundliche Verarbeitung und die speziellen Konstruktionsarbeiten brauchen viel Geduld und Experimentierfreudigkeit. Zumal dieses Projekt nur während des Semesters geplant und realisiert werden kann und noch dazu unter Corona-Bedingungen stattfinden muss. 

So ruhen in dieser Zeit zwar die Pflanzen, die Garten-Beschäftigten jedoch haben alle Hände voll zu tun.